Historie

Zur Gründungsversammlung wurde für den 25. Februar 1973 in die Gaststätte „Am Strößche“, Marsdorfer Str. 39, 5 Köln (40), „op de Kägelbahn engelade“. Die Tagesordnung umfasste die Gründung einer Karnevalsgesellschaft in Junkersdorf und die Wahl eines Vorstandes. Die genaue Bezeichnung der KG, das Aussehen von Litewka und Emblematik wurde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Das Gründungsteam bestand aus 23 Gründungsmitgliedern:
Hubert Becker, Thierry Carpels, Otto Dickel, Stani Gonera, Hans Hambloch, Herbert Hoppensack, Dieter Klein, Gerhard Klein, Martin Klein, Wilhelm Knott, Hans-Joachim Krewer, Hubert Kürten, Heinz Pannes, Matthias Parsch, Rudi Pick, Adolf Pütz, Hermann Richartz, Michael Roggendorf, Edgar Schiffel, Ernst Dieter Schröter, Josef Strick, Bernhard Schiffer, Manfred Treuter.

 
Sie wählten einstimmig folgenden ersten Vorstand:
Präsident Gerhard Klein
1. Vorsitzender Michael Roggendorf
2. Vorsitzender Bernhard Schiffer
Schriftführer Heinz Pannes
1. Kassierer Hubert Kürten
2. Kassierer Matthias Parsch
Kassenprüfer Stani Gonera.
 
Nach der erfolgreichen Gründungsversammlung und Wahl eines Vorstandes wurde frohen Mutes die Kegelbahn verlassen und an der Theke der Gaststätte „Am Strößche“ die Gründung einer Junkersdorfer Karnevalsgesellschaft verkündet.

Der frisch gewählte Präsident konnte noch am Gründungsabend als erste Mitglieder Claus Stumpf und Bernd Daniels gewinnen. Mangels Beitrittsformular erfüllte diese Aufgabe ein Dom-Kölsch-Deckel.

In einer weiteren Mitgliederversammlung wurde beschlossen:
Die Farben der KG sind Lila und Gold. Als Name wurde „Große Junkersdorfer Karnevalsgesellschaft von 1973“ favorisiert. Die Abkürzung lautet: GJ. Später erfolgte die Eintragung als e.V. beim Amtsgericht Köln mit der Nr. 7109.

Am 10.November 1973 erfolgte der Start in die Öffentlichkeit.
Es fand die erste Elften-im-Elften-Feier in einem Zelt an der Ecke Statthalterhof-Weg / Statthalterhof-Allee statt. An die 700 Personen bejubelten eine gelungene närrische Premiere „im eigenen Dorf“. Denn... noch war man nicht vom großen Köln „einverleibt“.
 

In der Session 1973/74 wurden Änderungen in der Satzung / Geschäftsordnung vorgenommen:

Der Schriftführer Heinz Pannes trat aus gesundheitlichen Gründen zurück, Claus Stumpf wurde kommissarisch als Nachfolger eingesetzt.Die Funktion Schriftführer wurde in Geschäftsführer umbenannt.
Die Posten Schatzmeister, Literat, Zugleiter, Pressesprecher wurden als neue zusätzliche Vorstands-Ämter eingeführt.
 

Es erfolgte eine Neuwahl wie folgt:

Präsident Gerhard Klein
1. Vorsitzender Michael Roggendorf
2. Vorsitzender Günter Röhrig
Geschäftsführer Claus Stumpf
Schatzmeister Roman Offermann
Senatspräsident Heinz Stein
Literat Otto Dickel
Zugleiter Manfred Treuter
Pressewart Thierry Carpels
1. Kassierer Bernd Daniels
2. Kassierer Richard Becker
Prinzenführer Paul Klauke.
 

Am 9. August 2007 wurde ein Senat unter Leitung von Präsident Claus Stumpf gegründet: Gründungsmitglieder waren Wolfgang Klein, Gottfried Heinen, Josef Heinen, Friedrich Heinen, Dr. Thomas Lang, weiter lag das schriftliche Einverständnis von Christoph Schultze vor. Zum Senatspräsident wurde Wolfgang Klein gewählt.

Folgende Personen wurden 1975 zum Ehrensenator ernannt:
Bert Fenger, Willi Lauf, Prof. Dr. Dr. e. h. Franz Graf Wolff Metternich, Willy Schneider, J.M. Verkest.

Die Mitgliederversammlung beschloss 1974 den Beitritt zum „Festkomitee Lövenicher Karneval“ ( FLK ). *)
Abgesandte: Präsident Gerhard Klein, 1.Vorsitzender Michael Roggendorf, Schriftfüher Heinz Pannes/ Geschäftsführer Claus Stumpf.
*) Das „Festkomitee Lövenicher Karneval“ wurde umbenannt in „Festkomitee für den Karneval in Weiden-Lövenich-Junkersdorf“.
 

Das erste Kinderdreigestirn des FLK mit Beteiligung der GJ bestand in der Session 1974/1975 aus Ingo Broicher (Prinz/RG), Michaele Heiser (Prinzessin/LN) und Michael Klein (Bauer/GJ).

Ein Novum: Der Oberbürgermeister der Stadt Köln, John van Nes Ziegler, inthronisierte am 18.1.1976 das Kinderdreigestirn der Session 1975/76 und diese Ehre wurde zuteil:
Edgar Dickel (Prinz/GJ), Heike Klötsch (Prinzessin/RG), Karl-Heinrich Mayer (Bauer/LN).
 
Die GJ etabliert sich im Jahre 1978 wurden letztmalig die Sessionsveranstaltungen im Zelt Ecke Statthalterhof-Weg / Statthalterhof-Allee durchgeführt.
Ab dem Jahre 1979 stand nun die Mehrzweckhalle der Ildefons - Herwegen - Schule zur Verfügung, welche dann jeweils zur Festhalle umfunktioniert wurde/wird.
 

Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Von Oktober 1976 bis September 2004 Förderndes Mitglied
Von September 2004 bis 22.10.2008 Hospitierendes Mitglied
Ab 23.10.2008 Ordentliche Mitgliedergesellschaft
Mitglied im Bund Deutscher Karneval wurde die GJ anno 1983.
 
 
Die Präsidentschaft Gerhard Klein, der seit Gründung 6-mal zum Präsidenten gewählt wurde, endete mit der Session 1993/1994. Zu seinem Nachfolger wurde Helmut Jung gewählt, der dem Vorstand  bereits seit einigen Jahren als Literat angehörte.
 

Die Gründung einer Kindertanzgruppe am 28. März 2008. Die Leitung der Kinder- und Jugendtanzgruppe übernahm Franz-Josef Latz; Trainerin wurde Viola Klein.

Am 07.10.2016 wurde eine Unterabteilung „Veedelstum“ gegründet, der sich junge Karnevalisten im Alter von 18 bis 35 Jahren anschließen können. Ihr Ziel ist es, diese Altersgruppe für den Karneval zu gewinnen.
 
Mess op Kölsch
Am 9. November 2002 wurde die Mess op Kölsch in der Pfarrkirche Sankt Pankratius etabliert.
Zelebrant: Pfarrer Dr. Wolfgang Fey
Zelebrant: Pfarrer Josef Metternich
Organisation: Claus Stumpf
Diese Messe war bei den Junkersdorfern so gut angekommen, dass sie zur Tradition wurde.
 
 
Präsidenten der GJ:
Gerhard Klein (bis Session 1993/1994)
Helmut Jung
Frank Göres
Claus Stumpf
Karl-Theo Franken (seit  07.10.2016)

Orden der Gesellschaft

SessionSessionsordenDamenordenZugpin
2018/2019 Sessionsorden 2018/2019 Damensorden 2018/2019 Zugpin 2018/2019
2017/2018 Sessionsorden 2017/2018 Damensorden 2017/2018 Zugpin 2017/2018
2016/2017 Sessionsorden 2016/2017 Damensorden 2016/2017 Zugpin 2016/2017
2015/2016 Sessionsorden 2015/2016 Damensorden 2015/2016 Zugpin 2015/2016
2014/2015 Sessionsorden 2014/2015 Damensorden 2014/2015 Zugpin 2014/2015
2013/2014 Sessionsorden 2013/2014 Damensorden 2013/2014 Zugpin 2013/2014
2012/2013 Sessionsorden 2012/2013    
2011/2012 Sessionsorden 2011/2012    
2007/2008 Sessionsorden 2007/2008    
2001/2002 Sessionsorden 2001/2002    
2000/2001 Sessionsorden 2000/2001    
1999/2000 Sessionsorden 1999/2000    
1998/1999 Sessionsorden 1998/1999    
1997/1998 Sessionsorden 1997/1998    
1996/1997 Sessionsorden 1996/1997    
1995/1996 Sessionsorden 1995/1996    
1994/1995 Sessionsorden 1994/1995    
1993/1994 Sessionsorden 1993/1994    
1992/1993 Sessionsorden 1992/1993    
1991/1992 Sessionsorden 1991/1992    
1989/1990 Sessionsorden 1989/1990    
1988/1989 Sessionsorden 1988/1989    
1987/1988 Sessionsorden 1987/1988    
1986/1987 Sessionsorden 1986/1987    
1985/1986 Sessionsorden 1985/1986    
1983/1984 Sessionsorden 1983/1984    
1982/1983 Sessionsorden 1982/1983    
1981/1982 Sessionsorden 1981/1982    
1980/1981 Sessionsorden 1980/1981    
1979/1980 Sessionsorden 1979/1980    
1977/1978 Sessionsorden 1977/1978    
1974/1975 Sessionsorden 1974/1975    

Satzung

Satzung

Große Junkersdorfer Karnevals Gesellschaft von 1973 e.V.

Fassung vom 07.03.2017

Präambel

Die in dieser Satzung verwendeten Sammelbegriffe wie Präsident oder Beisitzer sind im Interesse der Straffung des Textes in der männlichen Form formuliert. Sie gelten aber für Männer und Frauen gleichermaßen und sind als geschlechtsneu­tral anzusehen.

§ 1    Name und Sitz des Vereins

1.1     Der Verein führt den Namen: "Große Junkersdorfer Karnevals Gesellschaft von 1973 e.V." mit Sitz in Köln-Junkersdorf, nachfolgend „die GJ“ genannt.

1.2      Die Farben des Vereins sind Lila und Gold.

1.3      Der Verein ist beim Amtsgericht Köln unter der Nummer 7109 in das Vereins­register eingetragen.

§ 2    Zwecke des Vereins

2.1     Die GJ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zwecke der GJ sind:

a)  Förderung des traditionellen Brauchtums (einschließlich des Karnevals)

b)  Heranführung der Jugend und junger Erwachsener an den Karneval

c)  Wahrung der Tradition der Überlieferung des artechten, volksnahen Karnevals

d)  Pflege des Kölner Brauchtums, des typisch kölnischen Humors und Witzes

e)  Pflege der Kölner Mund- und Eigenart

f)   Pflege der karnevalistischen Geselligkeit

2.2     Die Vereinszwecke werden verwirklicht insbesondere durch:

a)  Sitzungen für Erwachsene und Kinder

b)  Ganzjährige regelmäßige Zusammenkünfte

c)  Aktive Teilnahme an Karnevalsumzügen; Veedelszog in Junkersdorf

d)  Ganzjähriges Übungs- und Jugendprogramm für die Jugend, z. B. durch eine Kinder- und Jugendtanzgruppe

e)  Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für junge Erwachsene,
z. B. durch eine Unterabteilung „Veedelstum“

f)   Förderung von musikalischen Aktivitäten

g)  Traditionelles Fischessen zum Sessionsabschluss

h)  Mess op Kölsch

i)    Aktive Mitwirkung in der Dorfgemeinschaft in Köln-Junkersdorf

j)   Öffentlichkeitsarbeit  

 

2.3     Die GJ kann nach Entscheidung durch den Vorstand Mitglied in weiteren Vereinigungen bzw. Vereinen werden, die dem Vereinszweck vergleichbar sind.

2.4     Die GJ ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.5     Mittel der GJ und Zuwendungen an die GJ dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der GJ. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.6      Die GJ ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3    Mitgliedschaft

3.1     Eintritt

a)  Mitglied der GJ kann jede natürliche und juristische Person werden. Juristische Personen haben kein Stimmrecht.

Der Aufnahmeantrag Minderjähriger (z.Zt. der Lebensabschnitt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) bedarf der Unterschrift. der gesetzlichen Vertreter. Minderjährige werden in der Unterabteilung "Jugend" zusammen­gefasst mit dem Ziel, sie in besonderer Weise im Sinne der satzungsgemäßen Aufgaben zu fördern.

b)  Es darf ein Senat gegründet werden, der rein mäzenatischen Charakter hat. Der Senat unterliegt den Satzungsbestimmungen der GJ und den Bestim­mungen der Gemeinnützigkeit. Senatoren werden auf Vorschlag des Senates durch den Vorstand mit 2/3-Mehrheit ernannt.

c)  Der Vorstand entscheidet über Aufnahmeanträge nach a) und Vorschläge nach b). Er kann die Aufnahme bzw. die Ernennung ohne Angabe von Gründen ablehnen.

3.2     Austritt

a)  Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Tod. Die Kündigung ist gegenüber dem Vorstand in Textform zu erklären; eine Erklärung per E-Mail ist zulässig. Die Kündigung ist nur unter Wahrung einer Frist von sechs Wochen zum Ende des Geschäftsjahres möglich.

b)  Im Falle des Austrittes findet eine Rückvergütung von gezahlten Beiträgen nicht statt. Eine Rückgewährung von Sachleistungen oder Spenden ist aus­geschlossen. Fällige Beiträge sind zu entrichten.

3.3     Ehrungen

a)  Zu Ehrenmitgliedern oder Ehrensenatoren der GJ sollen nur solche Personen ernannt werden, die sich um die GJ besonders verdient gemacht haben.

b)  Über die Ernennung von Ehrenmitgliedern oder Ehrensenatoren und über sonstige Ehrungen entscheidet der Vorstand mit 2/3-Mehrheit.

c)  Im Übrigen gilt die Ehrenordnung der GJ in ihrer jeweils gültigen Fassung. Diese wird vom Vorstand beschlossen. Daneben wird auch nach den Ehren­ordnungen der Vereinigungen bzw. Vereine verfahren, denen die GJ angehört.

3.4     Ausschluss

a)  Ein Mitglied kann aus der GJ ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt oder in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat. Dies ist auch dann der Fall, wenn das Mitglied innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit angemessener Fristsetzung und Androhung des Ausschlusses nicht nachgekommen ist.

b)  Eine Ehrenmitgliedschaft, eine Ernennung zum Senator, eine Ernennung zum Ehrensenator oder eine sonstige Ehrung kann aberkannt / widerrufen werden, wenn das Ehrenmitglied / der Senator / der Ehrensenator / der Geehrte in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt oder in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat.

c)  Der Ausschluss eines Mitgliedes oder die Aberkennung einer Ehrenmitglied­schaft / einer Ernennung zum Senator / einer Ernennung zum Ehrensenator / eines sonstigen Ehrentitels kann von jedem Mitglied beantragt werden. Der Antrag ist schriftlich zu stellen und zu begründen. Über den Antrag entschei­det der Vorstand mit 2/3-Mehrheit. Dem Betroffenen ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Vorstand hat seinen Beschluss mit den wesentlichen Entscheidungsgründen dem Betroffenen schriftlich zu übermitteln. Der Betroffene kann gegen die Entscheidung des Vorstandes binnen einer Frist von einem Monat schriftlich Einspruch einlegen. Über die Berechtigung der Beschwerde entscheidet der Vorstand mit 2/3-Mehrheit.

d)  Im Falle des Ausschlusses findet eine Rückvergütung von bezahlten Beiträ­gen nicht statt. Eine Rückgewährung von Sachleistungen oder Spenden ist ausgeschlossen. Fällige Beiträge sind zu entrichten. Weitergehende Zahlungspflichten bleiben unberührt.

 

§ 4    Organe des Vereins

Vereinsorgane sind

a)  der Vorstand (Gesamtvorstand)

b)  die Mitgliederversammlung

§ 5    Leitung des Vereins

5.1     Die Leitung der GJ obliegt dem Vorstand.

Er vertritt die Mitglieder gegenüber öffentlichen Stellen, karnevalistischen Vereini­gungen und anderen Vereinen.

Er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Entscheidungen trifft er mit einfacher Mehrheit, soweit Gesetze oder Satzung nichts Anderes bestimmen.

5.2     Der Vorstand wird für jeweils 3 Jahre gewählt und setzt sich wie folgt zusammen:


a) Geschäftsführender Vorstand

-     Präsident

-     Vizepräsident 

-     Schatzmeister

-     Zwei weitere Vorstandsmitglieder, die von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis des Erweiterten Vorstands gewählt werden und die nicht an eine bestimmte Funktion gebunden sind

                         

b)  Erweiterter Vorstand

-     Weitere Beisitzer, deren Aufgabengebiet durch Geschäftsordnung geregelt ist. Eine Gesamtzahl von 16 Vorstandsmitgliedern soll nicht überschritten werden

In das Vereinsregister sind nur die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstan­des namentlich einzutragen.

5.3     Die GJ vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Rechtsgeschäftliche Erklärungen mit Außenwirkung sind von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands oder einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands und einem Mitglied des erweiterten Vorstands zusammen abzugeben.

5.4     Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, über die der Gesamtvorstand durch Abstimmung entscheidet. Die Geschäftsordnung erhält Gültigkeit durch die Zustimmung der einfachen Mehrheit aller bei der Abstimmung anwesenden Vorstandsmitglieder.

5.5     Der Vorstand tagt in der Regel monatlich. Die monatlichen Sitzungen können in einem kleineren Kreis stattfinden. Der Gesamtvorstand tagt mindestens zweimal im Jahr. Nähere Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung.

5.6     Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Vorstandsmitglieder anwesend sind, darunter mindestens zwei Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes.

5.7     Der Vorstand hat über alle wichtigen Angelegenheiten der GJ einen Beschluss zu fassen, über Beschlüsse Protokoll zu führen und diese zu den Akten zu nehmen.

5.8     Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtsperiode aus, kann vom Vorstand für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied kommissarisch eingesetzt werden. Der Vorstand ist außerdem befugt, bei Bedarf weitere Beisitzer kommissarisch zu berufen. Die kommissarisch tätigen Vorstandsmitglieder sind durch die nächste Mitgliederversammlung zu bestätigen.

 

§ 6    Mitgliederversammlung

6.1     Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Es ist demnach die höchste und letzte Entscheidungs- und Aufsichtsinstanz.

6.2     Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt.

6.3      Der Vorstand kann aus besonderem Anlass zu weiteren (außerordentlichen) Mitgliederversammlungen einladen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss außerdem stattfinden, wenn dies von 1/10 der Vereinsmitglieder (ab dem vollendeten 18. Lebensjahr) schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt wird.

6.4     Zu allen Mitgliederversammlungen lädt der Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin ein. Hierbei sind die Tagesordnungspunkte bekannt zu geben. Die Einladung erfolgt in Textform. Das schließt den Versand per E-Mail ein. Eine Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied bekannt gegebene Adresse (Postanschrift, Fax-Anschluss, E-Mail-Adresse) gerichtet ist.

6.5     Jedes Mitglied hat das Recht, Anträge und Vorschläge einzubringen, über die bei der Versammlung beraten und abgestimmt wird. Die Anträge und Vorschläge müssen mindestens sieben Kalendertage vor der Versammlung bei dem Vorstand über die Geschäftsstelle mit entsprechender Begründung schriftlich eingereicht werden.

6.6     Versammlungsleiter ist der Präsident, bei dessen Verhinderung der Vizepräsident. Wenn beide verhindert sind, wählt die Mitgliederversammlung einen Versamm­lungsleiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung in gleicher Weise auf einen Wahlleiter übertragen werden.

6.7     Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die am Tag der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben, sofern sie ihren Beitragspflichten bis zum Tage der Versammlung nachgekommen sind bzw. gegen sie kein Ausschlussverfahren anhängig ist.

6.8     Wählbar sind alle beitragszahlenden Mitglieder, die am Tag der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Wählbar sind auch abwesende Mitglieder, wenn eine schriftliche Erklärung über die Annahme einer Wahl vorliegt.

6.9     Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

6.10   Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben zu erfüllen:

a)  die Entgegennahme des Berichts des Vorstandes, stellvertretend vorgetragen durch den Präsidenten und / oder Vizepräsidenten und / oder Schatzmeister,

b)  die Entlastung des Vorstandes,

c)  die Wahl des Vorstandes nach Ablauf der Amtszeit,

d)  die Wahl von 2 Kassenprüfern jeweils für zwei Jahre (die bei der Versamm­lung Bericht erstatten; Wiederwahl ist möglich,

e)  Satzungsänderungen (§ 7),

f)   die Festsetzung der Beitragshöhe,

g)  die Einrichtung von Unterabteilungen der GJ einschließlich deren organisatori­scher und finanzieller Einbindung in den Verein.

6.11   Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, deren Stimmen­zahl zu Beginn der Sitzung bzw. im Nachhinein bei Veränderungen zu ermitteln und bekannt zu geben ist. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Enthaltungen bleiben unberücksichtigt.

6.12   Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.


§ 7    Satzungsänderung

7.1     Eine Änderung oder Neufassung der Satzung kann nur von einer Mitgliederver­sammlung beschlossen werden. Hierzu ist eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt.

7.2     Der Vorstand wird ermächtigt, redaktionelle Änderungen der Satzung, soweit sie den Sinn der Satzung nicht verändern, sowie solche Änderungen, die von einem Gericht oder einer Behörde angeregt oder gefordert werden, vorzunehmen.

§ 8    Geschäftsjahr

8.1     Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 9    Mitgliedsbeiträge

9.1     Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages verpflichtet; der Vorstand kann in besonderen Fällen von der Beitragspflicht entbinden. Hierüber ist ein Vorstands­beschluss zu fassen und zu dokumentieren.

9.2     Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

9.3     Beiträge sind jährlich bis spätestens zum 31.01. des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten, Für die Beitragszahlung soll eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt werden.

9.4     Bei Eintritt im laufenden Geschäftsjahr ist ein anteiliger Beitrag fällig (je angefange­ner Monat 1/12 des Jahresbeitrages).

§ 10  Auflösung des Vereins

10.1    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und
unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlos­sen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Tagesordnungspunkt „Auflösung des Vereins“ stehen.

10.2    Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn

a)    es der Vorstand mit drei Viertel seiner Mitglieder beschlossen hat oder wenn

b)    vier Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich verlangen.

10.3    in dieser Versammlung müssen drei Viertel aller Mitglieder anwesend sein.

10.4    Zur Beschlussfassung ist eine Drei-Viertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig.

10.5    Ist diese Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb von 4 Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

10.6    In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder einen oder mehrere Liquidato­ren zu bestellen, die die laufenden Geschäfte abwickeln.

10.7    Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall der steuer­begünstigten Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Stadt Köln, vertreten durch den Oberbürgermeister, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 11  Schlussbestimmungen

11.1   Soweit in dieser Satzung eine bestimmte Mehrheit für Entscheidungen des Vorstands gefordert wird, ist stets die Mehrheit der in der Vorstandssitzung anwesenden Vorstandsmitglieder gemeint.

11.2   Diese Satzung ersetzt die Satzung vom 23.03.2003 in der Fassung vom 05.06.2007. Sie tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

 

Senat

Senatspräsident
Josef Heinen

Senatsvizepräsident
Michael Robens

Senatoren
Heinrich ("Heinz") Altenkemper
Peter Dahlmanns
Josef Hackenbroch
Friedrich ("Fritz") Heinen
Gottfried ("Joppi") Heinen
Dr. Thomas Lang
Dr. Reiner Selbach

 

Postanschrift
Josef Heinen, Gertrudenhofweg 14, 50858 Köln-Junkersdorf

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Auszug aus der Satzung

Es darf ein Senat gegründet werden, der rein mäzenatischen Charakter hat. Der Senat unterliegt den Satzungsbestimmungen der GJ und den Bestimmungen der Gemeinnützigkeit. Senatoren werden auf Vorschlag des Senates durch den Vorstand ernannt.

Vorstand

Geschäftsstelle
Grosse Junkersdorfer Karnevalsgesellschaft von 1973 e. V.
Aachener Str. 1158a, 50858 Köln
Fax: 022 34 – 99 04 444
Internet: www.grosse-junkersdorfer.com
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Präsident
Karl Theo Franken

 

Vizepräsident und Zugleiter
Ivo Splett

 

Schatzmeister
Christian Zimmer

 

Literat
Thomas Hoffmann

 

Prinzenführer Kinderdreigestirn
Stephan Wagner

 

Zeugwart
Detlef Gießelbach

 

Leiter Kinder- und Jugendtanzgruppe
Jean-Paul Pohl

 

Senatspräsident
Josef Heinen

 

Beirat, Stellvertr. Senatspräsident
Josef Hackenbroch

 

Schriftführer
Dr. Dieter Klag

 


Beirat
Dr. Reiner Selbach

 

Beirat
Horst Schellens

 

Beirat
Axel Tiller

 

Beirat, Betreuer Jugend
Mario Daniels

 

Beirat
Dirk Jung

 

Beirat
Horst Wilhelm

 

Beirat
Noelle Giesselbach

 

Beirat
Andreas Wottke